Forderung des Kapitals: EFSF-Fonds soll auf 2 Billionen Euro Steuergelder erhöht werden

von Daniel Neun | 26.September 2011

Zentralbanker und internationaler Banken-Verband IIF mit seinem Vorsitzenden Josef Ackermann, die Regierungen aus den 20 reichsten Industriestaaten der Welt (“G20″), der “Internationale Währungsfonds” (IWF), die “Weltbank”, die Regierungsräte und Kommissare der “Europäischen Union” und alle anderen Teilnehmer der Konferenz des Kapitals in Washington haben sich geeinigt.

Nachdem der Bundestag, dank der Stimmen der Parteien “SPD” und “Bündnis 90/Die Grünen”, am Donnerstag auf jeden Fall der Erhöhung des Tributs an die luxemburgische Aktiengesellschaft EFSF auf real über 250 Milliarden Euro deutsche Staatsgelder abnicken wird, soll der EFSF-Fonds insgesamt nicht wie bislang angegeben auf 750 Milliarden Euro, sondern auf 2 Billionen Euro Steuergelder ansteigen. (1)

Das beweist wieder einmal, daß Radio Utopie als einzige Online-Zeitung wieder einmal voll daneben gelegen hat. Immerhin um eine halbe Billion. (12.August, Szenario: Karlsruhe nickt EFSF ab, Bundestag nickt EFSF ab, Schäuble verlangt Erhöhung auf 1.5 Billionen Euro)

Wie von allen Seiten offen angekündigt, sollen die vor allem vom Deutschen Bundestag der Aktiengesellschaft EFSF zur Verfügung gestellten Steuergelder den Banken zur “Rekapitalisierung” in den Rachen geschaufelt werden. Nachdem am Donnerstag das Parlament von Deutschland Ja und Amen gesagt hat, treffen sich am nächsten Montag (26.) bereits die Finanzminister der “Europäischen Union”, um den neuen Kuchen in einem “gemeinsamen europäischen Plan zur besseren Kapitalausstattung der Banken” aufzuteilen. Das kündigte der “Kommissar für Wirtschaft und Währung” der “Europäischen Union” Oliver Rehn in einem Interview an.

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