Libyen: libysche Armee befreit Misrata völlig – NATO strategisch am Ende

Misurata Hafen - Frühlingsschäden...

von John Schacher

Der libyschen Armee ist es mit Hilfe der libyschen Stämme gelungen, Misrata (Misurata) zu befreien. Das Stadtzentrum sowie das strategisch wichtige Hafengebiet wurden dabei erobert. Reste der „Rebellen“ sollen zwischen Misurata und Tawergha eingeschlossen sein. Dies gab der Regierungssprecher Dr. Moussa Ibrahim bekannt. Auch von der Vertretung der 4 größten Stämme Libyens, den Warfalla, Tarhouna, Zlitan, und Washafana wird Misuratas Befreiung bestätigt. Die gestern gemeldete Gefangennahme des CIA-Agenten Khalifa Hefter (oder Hifter), seines Zeichens führender „Rebellenkommandant“, ist hingegen leider noch nicht bestätigt, berechtigt aber zu großer Hoffnung.

Vorausgegangen war diesem Erfolg in der letzten Woche die vorübergehende Einnahme des Nachbarortes Thawerga, einem Ort mit schwarzer Bevölkerung. Dort wurden die Überlebenden des Massakers bei der Einnahme in Container gesperrt und anschliessend in die Wüste transportiert. Man kann davon ausgehen, dass die bedauernswerten Zivilisten elend in den Containern verschmachtet sind. Quasi in CO2-neutralen NATO-Gaskammern – der Holocaust lässt grüßen (0.35 min). Gleiches Vorgehen der Rebellen wurde  während der letzten Monate mehrfach bekannt.


Das furchtbare NATO-Massaker von Zliten letzte Woche mit 85 getöteten Zivilisten wird heutiger Meldung zufolge den britischen NATO-Truppen von Cameron zugesprochen.

Entgegen den Berichten im MAINstream gibt es zwar Gruppen von Söldnern – oder „Rebellen“ – bei Zawia, Surman und Ghariyan, die allerdings mittlerweile völlig isoliert und von den Stämmen, bzw. der libyschen Armee, eingekesselt sind. Die einzigen Rebellen-„Erfolge“ sind nur die Falschmeldungen der NATO-Medien, die täglich das Blaue vom Himmel lügen.

Aufgrund einer Deadline seitens Sarkozy bis 17. August legten die Rebellen in den letzten Tagen eine suizidale Hektik an den Tag, irgendwelche Erfolge zu erzielen. Dies resultierte in Kamikaze-Aktionen, mit wenigen Autos in Vorstädten von Gaddafi-loyalen Städten irgendwelche Feuerchen zu legen, schnell ein paar Menschen zu töten und dann sofort abzuhauen, bevor die libysche Armee eintrifft. My-Metropolis meldet hierzu:

Die Geschichte um Sarkozy verdichtet sich – angeblich hat der französische Möchtegern-Bonaparte den Verbrecher von Katar um Hilfe ersucht, da es nach dem 17ten diesen Monat zu spät sein soll im verbrecherischen Angriffskrieg gegen Libyen, weil einige NATO-Staaten den Krieg nicht mehr führen wollen und Obama angeblich mit Gaddafi verhandeln soll, da die schwarze Bevölkerung Amerikas diesen Krieg als Krieg gegen die Bevölkerung Afrikas und sie selbst zu verstehen beginnt – wie man auch gestern beim Millionenmarsch in Harlem sehen konnte. Ob der feiste Tyrann aus Katar dieser Bitte nachgekommen ist, weiß man nicht, genausowenig weiß man OB diese Bitte überhaupt ausgesprochen wurde.

Doch entgegen den Erfahrungen des Frühjahres werden die Rebellen von der Bevölkerung jetzt nicht mehr neutral bis offenherzig, sondern mit gezielten Kugeln aus den ausgegebenen Sturmgewehren empfangen. Der MAINstream meldet deshalb allenthalben „Gaddafi-Sniper“, was den Rebellen hoffentlich ordentlich Angst macht. Auch die angeblich abgefeuerte SCUD-Rakete ist ein Gähner sondersgleichen. Die libysche Regierung hatte darauf hingewiesen, dass sie bisher von ihrem modernen militärischen Potential, den High-Tech-Waffen, noch keinerlei Gebrauch gemacht habe. Darauf wollte die NATO-Presse offenbar irgend etwas antworten.


Libyschstämmige Rebellen gibt es in den Reihen der NATO-Söldner täglich weniger. Aus den östlichen Landesteilen, besonders um Tobruk werden aber seit Tagen verschärfte Zwangsrekrutierungen seitens der dortigen, von Al-Quaida dominierten Söldnertruppen gemeldet. Die jungen Männer werden mit dem Tod ihrer gesamten Familien bedroht, wenn sie sich den Rebellen nicht anschliessen.

Aus Benghazi hingegen kommt die Nachricht, dass die Al-Quaida-Talibane eine „schwarze Liste“ von 50 Gewerbebetrieben erstellt und veröffentlicht haben, deren Besitzer und Mitarbveiter getötet werden sollen. Diese Liste betrifft vor allem Parfümerien und Luxusartikel-Läden. In mindestens einem Fall sollen der Besitzer und alle Mitarbeiterinnen einer Parfümerie schon hingerichtet worden sein. Benghazi ist seit Wochen die Hölle, das Großkrankenhaus nimmt keine Patienten mehr an, weil die Klinik bis unters Dach voller Leichen sein soll, da die Rebellen sich nicht trauen, die Toten an die Familien zurückzugeben.

In Tunesien findet heute eine wichtige Besprechung zwischen Libyen und einem UN-Topgesandten statt. Besonderer Wert ist ihr nicht zuzumessen, da solche halbherzigen „Verhandlungs-Versuche“ bisher stets seitens der NATO im Sand verliefen. Tapfere Tunesier hatten in den letzten Tagen die Entladung von Militärgerät aus Quatar durch eine Demonstration vor dem Hafengelände zumindest öffentlich gemacht und verzögert. Kompliment!

Mit der „alten Ordnung“ von Muammar al Gaddafi selbst geht es ständig bergauf:

Mathaba: „Obwohl zu Beginn des Krieges höchstens 20% der Bevölkerung geschlossen hinter ihm (Col. Muammar Gaddafi) standen und vielleicht 3% der Bevölkerung in Opposition waren, zeigt unsere Analyse, dass nun 95% der Bevölkerung geschlossen hinter ihm stehen und jetzt weniger als 1% gegen ihn sind.“

Speziell der Fall der 100 verdursteten Bootsflüchtlinge vor Lampedusa wird ein juristisches Nachspiel haben, da der NATO-Flotte die Lagemeldung seitens der italienischen Behörden auf offiziellem Wege zuging und nicht geleugnet werden kann. JEDES Schiff, militärisch oder zivil ist nach Seerecht zur sofortigen Hilfeleistung in  Seenotfällen verpflichtet, da gibt es kein Entkommen. Die qualvoll verdursteten Menschen eine Woche lang nur 2-3 Stunden entfernt zu wissen, ist einfach nur barbarisch und zeugt vom teuflischen Charakter der NATO und ihrer Diener.

Wenn nun die parallel im MAINstream völlig anderslautende, NATO- und Rebellenfreundliche Berichterstattung Ihre Kraft unseren Meldungen zu glauben einschränken sollte, darf ich auf die sehr aussagekräftige Zusammenstellung der „Brega-Erfolgs-Meldungen“ der NATO-Medien verweisen, die Inominex bei my-metropolis veröffentlicht hat. Eine Lüge jagt die andere, während Gaddafis Pressesprecher bisher 100% korrekt war:

Die derzeitige Zawija-Lüge demaskiert:


FAZIT: Der Krieg ist für NATO und Rebellen verloren. Die Al-Quaida hat zwar versagt, geht jedoch finanziell extrem gestärkt aus dem völkerrechtswidrigen Libyen-Krieg hervor. Sie wird nun genau dieses Geld weltweiten Terror einsetzen, um den Interessen ihrer CIA-Herren zu entsprechen und Allah zu „vergrößern“. Vorher jedoch werden in Libyen noch bis zuletzt noch Ströme von Blut ihren Weg zeichnen.

Die für mich alles entscheidende Frage ist, ob es auf dieser Welt gerichtliche Schritte geben wird, dieses UNrecht letztlich zu ahnden. Falls dies nicht möglich sein sollte – wie im Falle von Gaddafis Tochter Aischa – wird Gewalt zum wohl einzigen Mittel, diese Mißstände vernünftig zu regulieren, da deren demütige Duldung wiederum ein Verbrechen wäre, welches die Zukunft unserer Gesellschaft aufs Spiel setzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.