9 Gedanken zu „Großartige Rede von Louis Farrakhan während des „Millions March in Harlem On Libya“ (August 13, 2011)

  1. Ich habe einen Brief an das russische Konsulat geschickt und hoffe auf Antwort. Hier der Brief:
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    Gerichtet an Herrn Vladimir M. Grinin

    Sehr geehrter Herr Botschafter,

    mit großer Sorge betrachte ich seit Jahren die Entwicklungen in Nahost und den Mittleren Osten. Vermeintlich ohne Gegenwehr wird ein Land nach dem Anderen zum Spielball ausländischer Interessenvertretungen, in Folge dessen wird auch gerne mal leichtfertig ein Krieg nach dem anderen begonnen. Wobei mir klar ist, dass das Hauptziel der „NATO-Interventionen zum Schutze der Zivilbevölkerung“ im eigentlichen Sinne der Iran verkörpert. Würde der Iran fallen, wäre mit einem Schlag das Southstreamprojekt gefährdet und China müsste sich einen neuen Handelspartner suchen, der in der Lage wäre 12% des chinesischen Ölbedarfs zu decken. Gehe ich recht der Annahme? Mir ist zuweilen klar, das im geostrategischen Sinne bedeutend mehr Faktoren zu berücksichtigen sind.

    Um zum eigentlichen Anliegen zu kommen:

    Wann wird die russische Förderation endlich den Völkermord in Libyen stoppen? Tag täglich werden ausländische Söldner aus Katar, Tunesien und Ägypten eingeflogen und/oder rekrutiert. Die NATO setzt wieder auf massivste Bombardierung der Zivilbevölkerung und zivile Einrichtung. Wie die Wasserversorgung, Stromnetze und Ölanlagen, wie Raffinerien. Wenn ich schon, als gewöhnlicher Zivilist Zugang zu derweil Informationen bewerkstelligen kann, dann bin ich mir sicher, dass es sie als Botschafter auch können. Ohne Anmaßend klingen zu wollen, wollte ich wissen, was die russische Förderation zu tun gedenkt, um diesem Treiben ein Ende zu bereiten. ein GROSSTEIL der libyschen Bevölkerung steht hinter Muammar al-Gaddafi. Und ich sehe täglich Aufnahmen über ethnische Säuberungen und die KLARE Verletzung des internationalen Rechtes zum Schutze der unbeteiligten ZIVILBEVÖLKERUNG durch die NATO!

    Also, Herr Botschafter, was gedenken sie als Vertreter einer so großen Nation, wie der russischen Förderation gegen diese Barbarei zu tun? Werdet ihr dem „internationalen“(angelsächsischer Raum) Druck in Bezug auf Syrien standhalten und verhindern, dass die NATO dort ebenfalls Söldner mit Waffen beliefert und ein weiteres Land dem CHAOS überlassen wird? Die offiziellen Meldungen über Syrien sind Schund, und das Papier nicht wert auf das sie gedruckt wurden.

    Wird sich Libyen dank nicht Einmischung der „Schutzmächte“ in ein weiteres Iraq verwandeln? Als Testgebiet für abgereichertes Uran und taktische Kernwaffen? Nein? Ich hoffe inständig, dass es irgendwo da draußen noch so etwas wie Vernunft gegen könnte.

    Sehr geehrter Herr Botschafter, ich möchte mich gleichermaßen für meinen forschen Unterton entschuldigen und sie aufrichtig bitten, dass sie ihr Möglichstes tun werden um dafür zu Sorgen, dass diese Verbrecherbande aus Übersee nicht schon wieder ein ganzes Volk dem Tod überlässt. Im Iraq wurden meiner „bescheiden“ Meinung nach über 4000 Tonnen abgereichertes Uran (depledet uranaium) eingesetzt. Und es gibt tausende Stunden Filmmaterial, die festhalten wie gefährlich sich das Uran auf den „gemeinen Zivilisten/Insurgent“ im Iraq und anderswo auswirkt!

    Mit freundlichsten Grüßen

    Andre G.

  2. Auch wenn ich vermutlich keine Antwort erhalten werde, glaube ich, dass die NATO gezielt in Libyen demontiert wird. China und Russland waren sich der Situation in Libyen bewusst und haben der Resolution zugestimmt, wohl wissend dass die NATO Blut lecken wird und überhastet eingreifen würde, ohne sich ausreichend Gedanken über die Folgen zu machen. Jetzt hat die NATO bereits moralisch den Kürzeren gezogen. Katar und Saudi Arabien, seines Zeichen Arschkriecher der Angelsachsen, werden ebenso über kurz oder lang einen „Abstrich in Sachen politischer und wirtschaftlicher Geltung“ machen müssen. Ein Blick Richtung China „zwinker“…

    Ungeachtet dessen was mit Syrien passiert, denke ich, das dies aus höherem Sinn geschieht, auch wenn damit der Tod von unzähligen Zivilisten in Kauf genommen wird. Das ist das Schlimme an geopolitischen Strategien, die darauf abzielen, das eigene Bestreben, in dem Fall aus Sicht von Russland und China, in den Vordergrund zu stellen. Um es mit klarem Wortlaut zu definieren: „Man nimmt seitens der SCO und des OVKS willentlich den Tod von Unzähligen in Kauf, um die NATO von innen heraus zu zerstören, ohne sich dabei die Hände schmutzig machen zu müssen. Geostrategisch gesehen ein vermeintlich meisterhaftes Handwerk in Sachen subversiver Tätigkeit, zur Unterminierung eines ganzen „verhassten“ Blockes?!

    Ein großangelegter Krieg im mittleren und nahen Osten, auch unter Einbezug des künstlich hochgerüsteten Iran, macht selbst für Laien Sinn, wenn man dahinter die Aufreibung aller Kräfte der NATO-Mitgliedsstaaten zum Ziele setzt!

    Bisher alles nur Spekulation, doch genaueres wird die Zukunft schon zeigen.

    „nichts genaues weiß man nicht“

    1. Hallo Andreas,
      die Realität hast Du strategisch brillant dargelegt. Russland und China verhalten sich wie die Koyoten und sehen den Löwen beim Kampf zu. Dies trifft im Prinzip auf alle Kriege der Gegenwart. Dennoch glaube ich nicht, dass irgend jemand wirklich mit einer so heldenhaften Vaterlandsverteidigung der Libyer selbst gerechnet hat. Dies wird ihnen den vorher eigentlich unmöglichen Sieg ermöglichen und gibt anderen arabischen Nationen (Syrien…) den Mut, den Kampf überhaupt aufzunehmen.
      Wenn die USA keine taktischen Atombomben in Tripolis einsetzen, hat die NATO klar verloren.
      Das ist die einzige Angst, die man noch haben muss…. zuzutrauen wäre es ihnen!

  3. Damit versuche ich nicht die NATO als Opfer dastehen zu lassen. Ich behaupte lediglich, dass Russland und China die NATO in die „richtige“ Richtung gelockt haben. Wie ein Torero den wilden Stier mit dem „roten Tuch“ in die gewünschte Richtung lockt. Dabei fällt faktisch gesehen die Schuld auf die NATO, da sie moralisch für den begonnen Krieg gerade stehen muss. Menschlich gesehen, sollte die obige Theorie nur ansatzweise zutreffen, hätte Russland und China eine Teilschuld an dem entstanden Leid zu tragen. Aber das bleibt nur Fiktion, zur Zeit…

    Ein kleiner Denkanstoß

  4. 1991 wurde seitens der USA 2 taktische Kernwaffen nördlich von Basrah eingesetzt. Und die Welt hat das nicht wahrgenommen. Heute ist die Situation eine ganz andere, da Russland nicht mehr durch Glasnost und Perestroika geschwächt ist. Jetzt, da Russland und China militärisch, politische wie auch wirtschaftlich immer stärker werden, wäre es für die NATO nicht mehr möglich eine „tactical nuke“ einzusetzen, ohne das die „Welt- und Wertegemeinschaft“ davon Notiz bekommt. Ganz im Gegensatz zur DU-Munition, die wie auch in allen anderen Kriegen des angelsächsischen Raumes zum Teil flächendeckend eingesetzt wurde und noch wird! Das liegt zum Teil daran, dass auch Russland und China sehr große Mengen solcher Munition herstellt und auch einsetzen würde, was wiederum folgerichtig das große Schweigen über deren Auswirkungen erklärt.

    Was den Kampfeswillen der libyschen Bevölkerung und Armee angeht, so bin ich positiv überrascht worden. Sie müssen nur noch lang genug durchhalten, denn die NATO kann nur noch verlieren. Jede Bombe die fällt, jeder Zivilist der stirbt, verkörpert einen weiteren Sargnagel für den Nordatlantikpakt.

    Jo, das solltest du dir mal ansehen:

    Yuri Bezmenov, a.k.a. Tomas Schuman

    SUBVERSION

    http://www.youtube.com/watch?v=1aaScSX1ua8
    http://www.youtube.com/watch?v=Z4pEH37bcM8
    http://www.youtube.com/watch?v=JP1U7imaXzg
    http://www.youtube.com/watch?v=vQK-IAhpWHU
    http://www.youtube.com/watch?v=Upa0BC7wO5E
    http://www.youtube.com/watch?v=Ero-5wHrzhk
    http://www.youtube.com/watch?v=eZBi0sLWROg

    ein genialer Vortrag, um zu verstehen, was gerade mit Europa geschieht. Denn dieser Vortrag lässt sich beliebig auf jede Nation der westlichen Welt übertragen. China ist dagegen immun, aus Gründen, die ich hier nicht näher erläutern kann. (noch nicht)

    1. Der Einsatz von „tactical nukes“ ist genau das Schreckensszenario, das im schlimmsten Fall zu befürchten steht. Hoffentlich behältst DU recht!! Vielen Dank für Deine Spitzen-Kommentare.

  5. MAINSTREAMMEDIA AHOI

    http://de.rian.ru/world/20110815/260099887.html

    Trotz der Eroberung der Stadt Al-Sawija, 50 Kilometer westlich von Tripolis, treibt der Streit um die Gaddafi-Konten einen Keil zwischen die Lager der Rebellen, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.

    Mit der Eroberung der Stadt durch die Aufständischen gerät der libysche Machthaber Muammar Gaddafi zunehmend in Bedrängnis. Um Al-Sawija zurückzuerobern, müsste Gaddafi zusätzliche Truppen in den Westen schicken. Das hätte eine Schwächung der Front im Osten zur Folge.

    Wegen der Feindschaft zwischen den am Kampf gegen Gaddafi beteiligten Stämmen ist der Sturz des Diktators aber immer noch weit entfernt. Nach der Anerkennung des Nationalrats der Rebellen durch die USA und einige westeuropäische Staaten haben sich die Gräben in den Reihen der Rebellen sogar noch vertieft – wegen des Streits um die freigegebenen Gaddafi-Konten, bei denen jeder Stamm sich den größten Teil des „Kuchens“ abgreifen will.

    Angesichts dessen zweifelt die Nato mittlerweile daran, ob es richtig war, die Bankkonten freizugeben. Die Hilfe für die libysche Opposition kommt dem Westen offenbar teurer zu stehen als gedacht. Im Herbst wird die Allianz darüber entscheiden, ob die Luftangriffe auf Gaddafis Stellungen weitergeführt werden.

    Die Aufständischen geben sich als Kämpfer für die Demokratie. Einige ihre Aktionen vermitteln jedoch einen anderen Eindruck. In Misrata haben sie beispielsweise viele Zivilisten getötet, die Stämmen angehören, die auf der Seite Gaddafis stehen.

    Andererseits wurde in der Rebellen-Hauptstadt Bengasi der Befehlshaber der Aufständischentruppen, Abdel Fattah Junis, ermordet. Vermutlich handelt es sich dabei um einen Racheakt für seine früheren Aktivitäten als Chef des Gaddafi-Sicherheitsdienstes.

    Der Stamm, dem General Junis angehörte, versprach, sich für seinen Tod zu rächen. In der Opposition kam es also zu einer Art Regierungskrise. Alle Mitglieder des Regierungsrats der Rebellen mussten ihre Posten verlassen.

    Viele Libyer, die früher für Gaddafis Behörden gearbeitet haben, befürchten jetzt, dass sie das gleiche Schicksal ereilt wie Generals Junis.

    „42 Jahre dauerte die Diktatur. Deshalb mussten sich alle an der `Revolution´ Gaddafis beteiligen. Andernfalls würden die Menschen ohne Arbeit bleiben und könnten ihre Familien nicht ernähren“, sagte Dirk Vandewalle vom Dartmouth College (USA). „Jeder Libyer wurde damit an das System gebunden. Das bedeutet, dass an ihnen jetzt Rache geübt wird.“ Gaddafis Anhänger müssen deshalb offenbar bis zum letzten Bluttropfen kämpfen.

    NATO IST GESCHEITERT

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