Erster grüner Ministerpräsident in der BRD – Was man über Winfried Kretschmann noch wissen sollte

Nach dem grün-roten Wahlsieg beginnen in Baden-Württemberg die Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und SPD. Mit 24,2 Prozent und 36 Sitzen erreichten die Grünen am vergangenen Sonntag das beste Landtagswahlergebnis ihrer Geschichte und verwiesen die ehemals sogenannte „Volkspartei“ SPD auf den dritten Platz. Da Rot-Grün mit insgesamt 71 Sitzen im Landtag über die absolute Mehrheit verfügt, dürfte die Wahl des grünen Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann (62) am 12. Mai nur noch eine Formsache sein. Er wäre der erste grüne Ministerpräsident der Geschichte. Doch wer ist eigentlich dieser Winfried Kretschmann? Glaubt man den Medienberichten, so gilt der ehemalige Lehrer als „wertkonservativ“ und katholisch. Ein bemerkenswertes Detail allerdings scheint in den Medienberichten unterzugehen und lässt diesen Politiker in einem anderen Licht erscheinen.

Kretschmann engagierte sich in den 70er Jahren im „Kommunistischen Bund Westdeutschland“ (KBW), einer Studentenorganisation, die mit den kommunistischen Regimen in China und Albanien, pikanterweise aber auch mit dem kambodschanischen Massenmörder Pol Pot sympathisierte, selbst als längst bekannt war, dass die „Roten Khmer“ etwa zwei Millionen Menschen und damit fast ein Drittel der Bevölkerung des Landes ausgerottet hatten. So zeigte sich eine Delegation des KBW nach einem Besuch im „Demokratischen Kampuchea“ voll des Lobes über den dort praktizierten „Aufbau des Sozialismus“ und wies alle Einwände bezüglich des Massenmords zurück, mit der Begründung, dass wo gehobelt werde, auch Späne fielen…

Auch sympathisierte der KBW mit dem ugandischen Diktator Idi Amin, dessen Gewaltherrschaft etwa 300.000 bis 400.000 Menschen zum Opfer fielen, des weiteren mit dem blutrünstigen kongolesischen Diktator Mobutu und nicht zuletzt mit Rodert Mugabe, der sein Land Simbabwe durch jahrelange Misswirtschaft auf den heute letzten Platz (169) des UN-Länderentwicklungsindex führte. Durch Mitgliedsbeiträge von mindestens zehn Prozent des Einkommens und das Drängen auf (mehr oder weniger) freiwillige Überschreibung von Erbschaften konnte der KBW ein Millionenvermögen anhäufen und sich eine eigene Druckerei, Buchläden, eine Flotte schwedischer Saab-Limousinen und einen ansehnlichen Stamm hauptamtlicher Mitarbeiter leisten.

Als sich nach Streitereien der KBW 1985 auflöste, schloss ein Teil sich den Grünen an und machte dort Karriere. So wurde der ehemalige KBW-Chef Joscha Schmierer später hochrangiger Mitarbeiter im Planungsstab des Auswärtigen Amtes unter Joschka Fischer. Als weitere ehemalige KBW-Genossen zählen die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sowie die heutigen Bundestagsabgeordneten Ursula Lötzer (Die Linke) und Krista Sager (Grüne). Ob den vielen Grünen-Wählern die Mitgliedschaft ihres zukünftigen Ministerpräsidenten in dem oft „steinzeitkommunistisch“ genannten KBW bekannt war, kann wohl bezweifelt werden. In seinen veröffentlichten Biographien beim Landtag und auf seiner persönlichen Netzseite erwähnt Kretschmann seine KBW-Mitgliedschaft jedenfalls nicht.

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Quelle: kompakt-nachrichten.de

 

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