Kuba verurteilt Libyen-Intervention und UN-Doppelmoral

Cuba Havanna Capitolio

 

Erklärung des Ministeriums für Auswärtige Beziehungen Kubas:

Kuba drückt aufs Schärfste seine Verurteilung gegenüber der ausländischen militärischen Intervention in den inneren Konflikt aus, den die Libysch-Arabische Dschamahirija erleidet.

Im Dafürhalten Kubas müssen die Konflikte auf dem Wege des Dialogs und der Verhandlung und nicht durch die Anwendung militärischer Gewalt gelöst werden.

Der Sicherheitsrat gab dem Druck einiger westlicher Mächte nach, um die Voraussetzungen zu schaffen, die zu dieser militärischen Aggression führten, die eine grobe Manipulation der Charta der Vereinten Nationen, der Befugnisse des Rates darstellt und ein weiteres Beispiel der Doppelmoral ist, die sein Verhalten kennzeichnet.

Dessenungeachtet ermächtigt die Resolution 1973, die am vergangenen Donnerstag durch den Sicherheitsrat angenommen wurde, auf keinen Fall zu diesen Angriffen auf lybisches Territorium, die eine Verletzung des Völkerrechts darstellen.

Die Westmächte, die die militärischen Angriffe gegen lybisches Territorium vornehmen, verursachen Tod, Verletzungen und Leiden unter unschuldigen Zivilisten. Einige von ihnen sind genau diejenigen, die für den Tod von mehr als einer Million Zivilisten in Irak und von mehr als siebzigtausend in Afghanistan verantwortlich sind, der als „Kollateralschaden“ bezeichnet wird. Sie sind ebenfalls an den Verbrechen gegen das Palästinensische Volk mitschuldig.

Kuba unterstützt das unveräußerliche Recht des lybischen Volkes, seine Selbstbestimmung ohne jegliche ausländische Einmischung auszuüben, verurteilt den Tod von Zivilisten in Lybien und anderswo und unterstützt die territoriale Integrität und die Souveränität über die Ressourcen dieser Nation.

Havanna, 20. März 2011

Quelle: granma.cu


 

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