wie entsteht Fremdenfeindlichkeit?

von Thomas Boettger

Ich bin tief betroffen. Wo kommt nur dieser ganze Rassismus her?

Er ist ein Selbstschutzmechanismus, der tief in jedem von uns steckt. Man kann ihn nicht wegpalavern. Er ist immer da, mal mehr, mal weniger. Ich war oft und lang im Ausland und habe schnell gelernt, andere Völker zu akzeptieren und ihre Andersartigkeit als gegeben hinzunehmen. Auch habe ich nicht versucht, Ihnen meine Philosophie als den alleinigen Gott anzupreisen. Gerade das war wahrscheinlich der Grund, warum man dort beliebt und  gern gesehen war. Ich habe auch nie versucht, mich unterzumischen, oder zu „integrieren“. Außerdem habe ich es vorgezogen, die Gastländer nach gewisser Zeit wieder zu verlassen.


Hier liegt das Problem. Durchmischung und Inanspruchnahme fremder Errungenschaften zum eigenen Vorteil und fremden Nachteil führt zum Rassismus. Kurz, das dauerhafte Eindringen in fremde Bereiche. Dieses ist von der Natur nicht vorgesehen. Wenn es doch vorkommt, wird der Eindringling in der Natur bekämpft. In der menschlichen Gesellschaft wird diese immer vorhandene Ablehnung mit Geld oder anderen Vorteilen kompensiert, bzw. mit Strafen belegt. So bleibt sie zunächst im Zaum. Sie ist aber trotzdem immer da und bricht immer irgendwann massiv aus. Die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch ist umgekehrt proportional zum Gesamtwohlstand einer Gesellschaft. Der Ausbruch offenen Hasses erfolgt in wirtschaftlich schwieriger Lage am ehesten. Die Folgen für alle Beteiligten sind dann meist drastisch.

Was lernen wir daraus?

Laßt alle Leute dort, wo sie hingehören. Stört nicht die natürliche Ordnung. Wer es doch tut, ist der wirkliche Rassist. Er legt die Grundlagen für Haß, Gewalt und Rassenkampf. Beste Beispiele Israel, Frankreich, USA, sämtliche Ex-Kolonialstaaten, die jetzt ihren Wohlstand mit „Fremden“ teilen müssen.

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