Frage: Ist das denkende Ego nun ein Problem oder nicht?

mit freundlicher Genehmigung
von Dr. Ulrich Mohr
über den Autor (Auszug): Schulmedizinische Ausbildung, Notfallmedizin, Psychologe, medizinische Betreuung und Teilnahme an Kommandaktionen, Überlebensausbildung von Luftwaffenpiloten der Bundeswehr, Fallschirmformationsspringen, med. Betreuung der Fallschirmsprung-Nationalmannschaft, Kung Fu Meister, Tai Chi, Qui-Gong, Reiten, Hockey, Segelfliegen….. und über alledem „drei wunderbar wache Kinder und eine liebe Frau“.
Frage: Ist das denkende Ego nun ein Problem oder nicht?
Nein, das ist es sicher nicht. Die Gründe hierfür sind einfach zu erklären:
  • 1. Das Ego erzeugt die notwendige psychische Spannung, ohne die kein Leben möglich ist. Leben ist physikalisch und chemisch Bewegung und Spannung. Das gilt auch für die Psyche.
  • 2. Das Denken, der Kopf ist ein wertvoller Diener, aber erst NACHDEM die Entscheidung aus dem Bauch zur Kenntnis genommen wurde. Sie kommt nie von woanders, das fällt uns nur im ängstlich-kontrollierenden Überaktionismus nicht auf. Die Anatomie des Nervensystems beweist diesen Sachverhalt.
Das Problem ist allein, dass wir den Diener zum Chef gemacht haben. Er gehört eindeutig an den zweiten Platz und hat Weisungen entgegenzunehmen. Er hat Aufgaben geordnet und strukturiert umzusetzen. Es ist nicht seine Aufgabe, sich die Aufgaben auszudenken. Das ist krank. Krank ist jedoch auch, das Denken überwinden zu wollen, wie es die asiatischen Meditationsmethoden erzwingen möchten.
Es geht wieder einmal nur um Balance, das Wechselspiel zweier Grundkräfte, in diesem Falle Denken und Fühlen/Intuition.
Noch einmal mit anderen Worten zur Verdeutlichung:
Natürlich sollen wir also nicht mit dem Denken aufhören. Es gehört nur an den richtigen Platz, und das ist nicht der erste. Denn: Denken ist doof, es kann nicht fühlen, nicht ahnen, was kommt, nicht wissen, was zu tun ist, um Zukunft sicher zu machen. Wenn es das Leben regiert, wird es somit automatisch zur Geissel. Denn es MUSS dann versuchen, die Zukunft und das ganze Leben im Griff zu haben. Das gelingt nie und löst seinerseits zusätzliche Ängste und Unruhe aus.
Es gibt eine Stelle im Buch „Die Menschliche Schule“, die sich auf dieses Thema bezieht. Es gibt einen einfachen Weg , das Denken wieder zu dem zu machen, wozu es ursprünglich gedacht ist: Zum Werkzeug einer klaren, zielgerichteten, organisierten Umsetzung einer durch die Intuition vorgegebenen Aufgabe. Doch um welche Aufgabe es sich handelt, kann nur und in aller Klarheit aus dem „Bauchgehirn“ kommen. Es kommt nie von woanders, schon gar nicht aus dem Kopf. Das entgeht uns allerdings im besagten ängstlichen Überaktionismus.
Dieser einfache Weg ist nichts anderes als einer logischen Kette von Beobachtungen und sichtbaren Zusammenhängen zu folgen, die belegen, dass es genau so ist, wie ich es in aller Kürze zusammengefasst habe. Das Denken kann man also dazu benutzen, um zweifelsfrei zu analysieren, dass alle Probleme, die wir haben, aus dem Denken entstehen. Doch nicht weil wir denken, sondern weil wir ihm die Führungsrolle zugestanden haben!!
Herzlich!
Uli
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