Kuba: Not-Antrag 2010 an die UNO, Klappe die 19.

„Das Embargo müsse endlich vollumfänglich und ohne Bedingungen aufgehoben werden“ lautete gestern (16.9.2010) die kubanische Forderung anlässlich der neuen UNO-Sitzungsperiode innerhalb der UN-Generalversammlung in einem der ersten Besprechungspunkte.
Zum 19. Mal in Folge seit 1991 beugte man sich im UN-Hauptquartier über den Antrag der Karibikinsel mit dem Titel: „Notwendigkeit der Beilegung des von den USA gegenüber Kuba errichteten Wirtschafts- und Handels-Embargos“.
Tags zuvor gab der kubanische Kanzler Bruno Rodriguez in Havanna eine Erklärung ab, nach welcher das US-Embargo nach wie vor das wesentlichste Hindernis in der Weiter-Entwicklung des gebeutelten Antillenstaates darstellt.
Der Kuba innerhalb der vergangenen 50 Jahre enstandene volkswirtschaftliche Schaden des Embargos wurde mit 751,363 Milliarden US-Dollar beziffert – (eine sehr konservative Zahl bzgl. dem Dollar-Verfall zum Gold, wurde betont).
Im letzten Jahr stimmten 187 Staaten in der UN-Vollversammlung gegen das US-Embargo, nur 3 (die USA, ISRAEL und PALAU) stimmten dafür. Micronesien und die Marshall-Inseln enthielten sich der Stimme.
In seiner gestrigen Erklärung betonte Rodriguez, dass die Härte des Embargos durch Strafen und Sanktionen innerhalb der letzten zwei Jahre sogar noch stark verschärft wurde und es für Kuba immer unmöglicher werde, mit Drittländern geschäftliche Beziehungen zu unterhalten, da ihre Geschäftspartner oft regelrecht verfolgt würden.
Er unterstrich, dass der „amerikanische Präsident Barack Obama völlig entgegen seinen Versprechen und Beteuerungen hinsichtlich Kuba handle, hier seine Macht nicht nutze, gleichzeitig aber im eigenen Amtsgebiet substantielle und weitreichende Veränderungen in Dutzenden von Staaten einführe.“
Nach den Schäden der schweren Hurrikans Gustav & Ike hatte sogar schon die NewYork-Times (am 14. September 2008) zur Aufhebung des Embargos und zur Hilfe gegenüber den Opfern auf Kuba und Haiti aufgerufen.
Obama macht sich damit direkt verantwortlich für Hunger, Krankheit, Not und Tod auf Kuba. Die USA üben glasklar Terror auf Kuba aus.
Doch trotz alledem hat das kubanische Volk die charakterliche Größe, dies hinzunehmen und nicht in gleicher Münze zu beantworten! Bravo!! Vencereis!!!
Quelle:vtv

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