Julius Hensel zu Zitronensäure:

Zitronensäure,

C6 H6 O7:

Entsprechend den Produkten, in die sie chemisch zerspalten werden kann, ist die Zitronensäure als dreifach kondensierte Glykolsäure (COO, CHH, HHO) anzusehen und folglich als zusammengesetzt aus COO, CHH; COO, CHH; COO, CHH, HHO zu betrachten.

Als dreibasische Säure vermag sie 3 Äquivalente Ammoniak oder 3 Äquivalente Harnstoff zu binden.

Gegen Früchte, welche Apfelsäure enthalten, die als doppelte Glykolsäure (COO, CHH, CHH, COO, HHO) zweibasisch wirkt, ist sie am Krankenbett darum vorzuziehen, weil letztere im Verdauungstraktus leicht zu Kohlensäure und Milchsäure auseinander fällt, während die Zitronensäure mit Ammoniak 3 Anteile Glykocoll erzeugt, die zur Bildung von Bluteiweiß und neuen Fleischbasen benutzbar sind.

Die zweckmäßigste Verwendungsweise der Zitronensäure ist in Gestalt der Gummilimonade.

Quelle: „Makrobiotik„, Seite 198

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