Castro erheitert über „US-Interviews“

Der 84-jährige Fidel Castro ist nach eigenen Angaben „erheitert“ über Darstellungen seiner kürzlichen Interviews mit US-Journalisten, in dem der Halbsatz „dass auch der kubanische Sozialismus auf Kuba nicht funktioniere“ zu einer einseitigen Aburteilung des Wirtschaftsmodells missbraucht  wurde.

Gestern jedoch stellte er anlässlich der Vorstellung seines neuen Buches an der Universität von Havanna klar, wie er der „amerikanischen Qualitätspresse“ zum Opfer gefallen war: „Wie alle Welt weiss, funktionieren heute weder das amerikanische noch das kubanische Modell“, wollte er ausdrücken, „ein neues Wirtschaftsmodell“ müsse an Stelle der bisherigen entstehen.  Dies sei der leichtverständliche Sinn seiner Äusserung gewesen. „Eine Krise jage doch im Kapitalismus die andere, jede noch gewaltiger und  räumlich weitreichender als die vorherige. Wie dann übersetzt und was journalistisch hinein-interpretiert werde, sei eine andere Sache“, schmunzelte der Commandante.

Der kubanische Ex-President hatte  Jeffrey Goldberg vom US-Blatt Atlantic anlässlich dessen Reisereportagen ein Interview gegeben. Die amerikanischen „Journalisten“ interpretierten jedoch nur heraus, „dass das kubanische Modell nicht funktioniere“.

Zuerst vor der eigenen Haustüre zu kehren, war ja noch nie Sache der Amerikaner und ist ihnen völlig wesenfremd!

Doch auch hier in Deutschland überschlagen sich die FAZ´kes, die SZ und wie sie alle heissen, in triumphierenden Äusserungen und versuchen, Kuba den Status des „endgültigen Verlierers“  anzulegen. Doch das ist grundlegend falsch. Wer anders als Kuba hat gezeigt, dass es auch ohne Entwicklungsgelder und handelstechnisch blockiert möglich ist, phänomenale Fortschritte in Medizin, Bildung und vielem mehr zu erreichen. Kuba hat seine Leuchtturmfunktion noch lange nicht verloren. Vor allem ist das Volksvermögen Kubas nicht in den korrupten Händen weniger Oligarchen bzw. Zionisten verschwunden wie in der Ex-UDSSR, der Fall BRD/DDR oder auch der IST-Zustand BRD sollte den deutschsprachigen Raum vor Neid erblassen lassen: Kubaner zahlen nicht die nächsten Jahrhunderte an Rothschild & Konsorten Schulden ab; (für Dinge, die ihnen schon nicht mehr gehören wie Wasser- und Leitungsnetze aller Art etc…..). Schulden haben sie derzeit nur ihren Mägen gegenüber….

Das wäre ein abrundender Aspekt zu Kubas „Versagen“!

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