Die Selbstreinigung von Gewässern

„Springt das Wasser über sieben Stein, ist es wieder rein“, sagt ein altes Sprichwort. Die Naturwissenschaft hat den Volksmund schon mehrfach bestätigt. Jedes von Organismen besiedelte Gebiet besitzt eine begrenzte Selbstreinigungskraft, was bedeutet, dass die Belastungen der Abwässer mitsamt ihren organischen Inhaltsstoffen aufgefangen werden können.
Die Selbstreinigungskraft hängt jedoch davon ab, wie viele der ursprünglich vorhandenen Lebensbedingungen noch in einem See, im Grundwasser und in Fließgewässern anzutreffen sind.
Die Entwicklung einiger Lebensformen hat lange Zeit benötigt, am sich den gegebenen Lebensraumbedingungen anzupassen. Erst einmal angepasst, sind diese Lebensraumspezialisten jedoch kaum fähig, sich rasch neuen Bedingungen anzugleichen.
Verbauungsmaßnahmen an Fließgewässern, die in die ursprünglichen Verhältnisse eingreifen, gehen somit zu Lasten des Selbstreingungsvermögens, weil nur mehr eine begrenzte Zahl von Organismen die von ihnen benötigten Lebensräume vorfindet.
Ein Zuviel an Abwasser übersteigt die Selbstreinigungskraft, weil dann organische Stoffe nicht mehr aufgearbeitet und in ihre Ausgangsbestandteile zerlegt (aufgelöst) werden können.


Die Angst vor der nackten Wahrheit
Dass die Nitratbelastung der Grund- und Trinkwassers vielerorts gesundheitsschädliche Werte schon weit überschritten hat, ist nach Meinung unparteiischer Fachleute ohne Zweifel. Logisch ist: Wenn dem nicht so wäre, warum wurden dann im Rheingau von 6 Brunnen 5 stillgelegt?
Doch nur, weil der Nitratgehalt bereits über 110 Milligramm pro Liter Trinkwasser aufweist, während der zulässige Grenzwert aber nur 50 Milligramm/Liter beträgt? Wie würde die Offenlichkeit wohl reagieren, wenn sie die Wahrheit erfahren würde?
Reaktion in Form der unfassbaren „neuen Deutschen Art“ dieser Tage: Die „Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt“ (LUFA) in Speyer antwortete wie folgt: „Eine direkte Beziehung zwischen den Nitratgehalten im Wasser und der Gesundheitsschädigung konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Die Grenzwerte der EG seien „Vorsichtswerte“ und haben mit den toxikologischen Bedingungen nichts zu tun.“
Es ist schon eine verrückte Welt dieser Tage: Abwasser kostet genausoviel wie Brauchwasser, danach kommt die gereinigte Kloake bei der Hälfte der Bevölkerung wieder aus dem Hahnen. Da schwillt einem der Kamm, oder?
Heute erreichte mich eine Leserzuschrift, mich mehr mit dem Element Wasser zu beschäftigen. Ich hoffe dies hiermit zumindest ansatzweise getan zu haben. Der genannten Zuschrift war nachfolgender Link zu weiterführenden Informationen des Genies Viktor Schauberger: hier klicken beigefügt.

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