Gärtnern und Ackern mit Gesteinsmehl

Während man in der Schweiz noch vor wenigen Jahrzehnten das Steinmehl, beispielsweise Basaltmehl, als Dünger einstufte, so sprechen wir heute beim Urgesteinsmehl nicht mehr von Dünger (d.h. einem Dünger, der der etwa dem Mineraldünger gleichkommt), sondern mehr von einem „Spurenelement-Ergänzungsmittel“. Aber damit noch nicht genug, man hat viele Vorzüge des Steinmehls erkannt und setzt es heute gezielt nicht allein bei der pflanzlichen Produktion ein.

Bekannt geworden sind unter anderem folgende Vorzüge des Steinmehls:

  • Gesteinsmehle besitzen eine schnell wirkende, geruchsbindende Eigenschaft in der Gülle, Jauche im Mist und organischen Abfällen
  • Gesteinsmehle haben eine Pflanzenschutzwirkung
  • Basaltmehl scheint sich gut zur Moosbekämpfung zu eignen
  • die fein verteilten Kieselsilikate im Urgesteinsmehl werden im Pflanzenleben besonders wirksam und führen zur Erhöhung der Resistenz gegen Pilze und „Schädlinge“ sowie zur Wachstums- und Qualitätsverbesserung
  • der heute übliche öftere Saatgutwechsel wird überflüssig, bzw. kann gebremst werden, das Saatgut baut nicht so schnell ab
  • Stallverwendung zur Hygienisierung – bessere Stallluft, wenig Fliegen, da keine Fäulnis aufkommt
  • Stallverwendung zur Geruchsbindung
  • Stallverwendung zur Gülleverbesserung
  • Stallverwendung zur Einwirkung auf die Klauengesundheit
  • Beimischung in das Kraftfutter zur Gesundheitsvorsorge beim Vieh
  • Verwendung als Pflanzenschutzmittel flüssig in Wasserlösung oder trocken durch Bestäuben
  • höhere Wasserspeicherung im Boden, dadurch weniger Ausfälle bei Trockenheit und gleichmässigere Feuchtigkeitsabgabe

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