einige Hensel-Tee-Rezepte

Mit Rücksicht auf praktische Beobachtungen trank man:

heißen Wermut– oder Pfefferminztee oder gebrauchte Campher gegen Durchfall (Absinthol, Menthol, Borneol).

Den Feldkümmeltee (Thymus Serpyllum, Thymol) gebraucht man heute noch gegen Störungen der Geschlechtssphäre,

Baldriantee (Valerol) gegen Krampfzustände verschiedenster Art,

Spanischhopfenöl gegen Zahnweh.

Freilich, gegen die Beobachtungsgabe des Volks verhält sich das Gelehrtentum wie ein unfruchtbarer Schössling gegen einen normalen Stamm. Wenn wir nach Koch und Cohn und Klebs hinhören, die es glücklich dahin gebracht haben, dass sie einen Wurm nicht mehr von einem Kristall unterscheiden können, so ist das Thymol nicht darum wirksam, weil es den Nerven lebendige Spannung zuführt, sondern weil es die „Bakterien“ tot beißt.

Solcher Unsinn wird von deutschen Lehrstühlen verbreitet…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.