Preussische Königsschlösser im Bild und Text

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Die zweihundertjährige glanzvolle Geschichte der preußischen Königsschlösser von dem Großen Kurfürsten bis zu Friedrich Wilhelm IV. hat um die Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Abschluß erreicht. Schon die letzten Unternehmungen Friedrich Wilhelms IV. stehen unter der Einwirkung des Stilverfalls, der in den vierziger Jahren die schon in ihrer Lebenskraft geschwächte Baukunst allgemein betroffen hat.

Die Könige haben diesem Stilverfall Vorschub geleistet — natürlich unbewußt —, indem sie glaubten, weiter nach dem Vorbilde der absoluten Fürsten der vorangehenden Jahrhunderte repräsentative Bauten schaffen zu müssen, während das Zeitalter bereits andere Gewalten heraufgeführt hatte. Einen tiefgehenden Einschnitt bezeichnet in der Stellung der Fürsten die Revolution des Jahres 1848, die das Volk in weitgehendem Maße an der Regierung des Landes beteiligte. Es kennzeichnet den romantischen Sinn Friedrich Wilhelms IV., daß er nach dieser Revolution die Ausführung seiner Schloß- und Parkideen in Potsdam fortgesetzt hat. Sein Nachfolger, der hochselige Kaiser Wilhelm L, der als Mensch so sehr von dem träumerischen Wesen seines Bruders Friedrich Wilhelm IV. sich unterscheidet, hat kein tieferes Verhältnis zur Kunst besessen. Wo er seinen Kunstsinn betätigen möchte, in seinem Berliner Palais, in Neubabelsberg und in Potsdam: überall springt das in die Augen. Auch Friedrich III. und seine englische Gemahlin Viktoria, die in den sechziger Jahren zuerst im Kronprinzenpalais und im Charlottenburger Schloß im ersten Stock sich einrichteten, haben trotz ihres Interesses für die Kunst sich nicht durch einen feineren Geschmack ausgezeichnet.

aus dem Kunstmuseum Hamburg

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Links/Rechts 28.6.16

fliegende 3schweine.

… „Erdogan habe der Familie des getöteten Piloten sein tief empfundenes Beileid ausgesprochen und um Vergebung gebeten.

… Jetzt soll Erdogan außerdem erklärt haben,“ …

(Anm: konjunktiv, konjuktiver, konjunktiefst – Verachtung)

ard: Erdogan entschuldigt sich für Jet-Abschuss

… „Und dem Sender Tele5 sagte er: «Ich habe bei meinen Filmen nie ein Kind aus dem Kino rennen sehen. Die Kinder lachen, weil sie die Gewalt nicht ernst nehmen. “ …

Anm.: er hat darauf geachtet, was seine Kunst verursacht, nicht nur kassiert, sondern auch menschlich brilliert! Ich liebe diesen Mann, er machte mich oft selig mit seiner „Weltordnung“. Trotz der reichen Verdachtsherkunft .

ich konduliere nass – DANKE! Gute Gewalt Generationen visuell erklärt!! DANKE!!!

dwn: BUD SPENCER gestorben

Anm.: Gruß an Michael Winkler, er gibt verbal so ähnlich aus…. unbitter bis fröhlich

 

Wie baue ich mein Haus? – Die Stellung des Hauses auf dem Grundstück

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Der zukünftige Hausbewohner kommt in der Regel aus der Stadt, und es pflegt ihm zunächst schwer zu werden, sich von den städtischen Vorstellungen ganz zu trennen. Eine dieser Vorstellungen ist die, daß ein Haus vorn an der Straße stehen müsse, und daß die Straßenseite des Hauses gleich seine Wohnseite sei.

So ist es beim städtischen Hause. Dieses muß, als beiderseits eingebaut, und da die Lichtentnahme vom Hof meistens schlechter als die von der Straße ist, notwendigerweise die Haupträume der Straße zukehren. Für das Landhaus sind aber völlig andere Bedingungen vorhanden. Es liegt nach allen Richtungen frei, keine seiner vier Seiten ist gegen die andere im Nachteil. Daraus folgt, daß hier die Möglichkeit gegeben ist, allen Räumen so viel Luft und Licht zuzuführen, als nur gewünscht wird. Es folgt weiter, daß die vier Seiten nach der Verschiedenheit ihrer Besonnung zweckentsprechend ausgenutzt werden können, dergestalt, daß die Räume an die sonnigen Seiten gelegt werden, die die Sonne unter allen Umständen brauchen, und die an die sonnenlosen, die sie entbehren können. Die Besonnung ist nötig für alle Wohn- und Schlafräume, sie ist entbehrlich für die Nebenräume. Ein zweiter, nicht minder wichtiger Vorteil des Landhauses ist der, daß stets eine unmittelbare Verbindung des Hauses mit dem umgebenden Garten hergestellt werden kann. Denn der Garten, das muß festgehalten werden, ist ein unabtrennbarer Teil des Landhauses; ein Haus ohne Garten würde kein Landhaus sein.

aus dem Kunstmuseum Hamburg

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